Vertrauen finden und Heimat erleben, das ist die Sehnsucht und der Wunsch an Kirche und Diakonie, wenn es um Unterstützung, Gemeinschaft und Gestaltung des Alltags geht.
Am 29.7.2026 trafen sich 16 Personen aus der ELKB und der Diakonie Bayern, um das Netzwerk Demenz zu gründen. Vertreten in diesem Netzwerk sind die verschiedensten Professionen und vielfältigen Arbeitsbereiche: Von der ehrenamtlichen Besuchsgruppe bis hin zum Professor, der an der Hochschule Pflegende in der Ausbildung begleitet, zudem eine Musikgeragogin, Gemeindepfarrerinen und –pfarrer, Altenheimseelsorgende in vielen Facetten, die Leitungen jener evangelischen Häuser, die Urlaubsangebote für Menschen mit Demenz anbieten und selbstverständlich die große diakonische Perspektive.
Allen gemeinsam ist das Ziel, Diakonie und Kirche demenzfreundlicher zu gestalten. Deshalb soll es im Rahmen des Netzwerks jährlich zwei Veranstaltungen geben, die einerseits einen Schwerpunkt auf die Vernetzung legen und andererseits die Möglichkeit bieten, aktuelle Informationen auszutauschen: neue Erkenntnisse aus der Wissenschaft sollen ebenso Thema sein, wie gesetzliche Neuerungen. Geplant sind ein digitales Treffen am Jahresanfang und ein Präsenztreffen im Sommer.
Das erste erklärte Ziel es Netzwerks ist es, im nächsten Schritt einen Leitfaden zu entwickeln, mit Hilfe dessen Kirchengemeinden demenzfreundlicher werden können.
Das Netzwerk ist offen, jede und jeder am Thema Interessierte kann mitdenken und -arbeiten.
Anfragen gerne per Mail an demenz@elkb.de oder telefonisch an Katrin Richthofer, 089-5595-565.